Prof. Dr. Christoph von Ritter ist Arzt für Innere Medizin. Ausgehend von der aktuellen Forderung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin, Ärzte auf einen Ehrenkodex zu verpflichten, zum Wohle des Patienten und niemals aus ökonomischem Interesse zu handeln, entfaltet der Autor die ethisch fragwürdigen Entwicklungen in der Reproduktionsmedizin (Genschere CRISPR/Cas9) und die damit verbundene Aussonderung "schlechter Genome", wie Trisomie 21-Träger. Er schlägt die Brücke zu der Eugenik des Nationalsozialismus und deckt Parallelen auf. Der schwindende Schutz des Menschen am Anfang und am Ende seines Lebens (assistierter Suizid) führt auch zu einer Schutzlosigkeit der Schwachen und zu einem Mangel an Solidarität und Menschlichkeit. Er verweist auf die geschichtlich verankerte Sorge um das Wohl der Kranken an erster Stelle (Malteserorden). Eine ausgezeichnete Unterstützung in der Diskussion um den Konflikt zwischen Medizin und Ökonomie.

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Autor: von Ritter, Christoph
Erscheinungsjahr: 2018
Umfang: 3 Seiten
Medientyp: Fachbeitrag
In: Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (Hg.): Lebensforum. 125/1
Ort: Augsburg
Verlag: Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V.
Datenbank-ID: 2018-VON-0046

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