Die Österreichische Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik (ÖGPP) wendet sich entschieden gegen die Verharmlosung des Ausdrucks „Sterbefasten“. Es handelt sich um eine Suizidmethode durch bewusstes Verdursten und Verhungern, die häufig als selbstbestimmter, friedvoller Tod dargestellt wird. Der Todeswunsch basiere meist auf Ängsten vor unerträglichen Schmerzen, dem Verlust von Autonomie oder anderen zur Last zu fallen. Die Umsetzung von Sterbewünschen sei keine ärztliche Aufgabe. Es braucht den Ausbau der palliativmedizinischen, pflegerischen und psychotherapeutischen Versorgung, denn derartige Krankheitsbilder seien laut der ÖGPP gut behandelbar. Enrique Prat vom Wiener Bioethik-Institut IMABE erklärt warum freiwilliger Verzicht auf Flüssigkeit und Nahrung (FVFN) kein natürlicher sondern ein gewaltsamer Tod ist.

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Autor: Kummer, Susanne
Erscheinungsjahr: 2017
Umfang: 3 Seiten
Medientyp: Online-Publikation
In: Bioethik aktuell. 11/ 2017
Ort: Wien
Verlag: IMABE – Institut für medizinische Anthropologie und Bioethik
Datenbank-ID: 2017-KUM-0199

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